Meine Sizilienreise
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Ein Bericht von Freitag Nacht

Am Freitag abend lernen wir Dami kennen, der seit jeher mit den Freiwilligen, die ins Centro kommen, befreundet ist. Er fragt, ob wir alle mit feiern kommen wollen. Weil wir die Umgebung noch nicht besonders gut kennen, sagen wir ja. Ich und drei andere fahren also mit ihm im Auto los. Die Anderen kommen nach.

Während meine Nachbarin noch sagt, dass es in Italien nicht üblich ist, sich hinten auf der Rückbank anzuschnallen, pest Dami mit Karacho los und macht kurz darauf eine Vollbremsung. So geht das den ganzen Weg weiter. Verzweifelt versuchen wir uns dann doch anzuschnallen, müssen aber feststellen, dass hinten garkeine Anschnaller vorhanden sind. Die ganze Fahrt erwarte ich jeden Moment nach vorne durch die Windschutzscheibe zu fliegen (ich saß leider genau in der Mitte). Der Verkehr in Palermo ist verrückt. Zweispurige Straßen werden auch mal dreispurig und rote Ampeln schlichtweg übersehen. Fahrradfahren wird zum Extremsport. Glücklicherweise überleben wir die Fahrt, müssen aber das letzte Stück zu Fuß gehen. Dami erklärt uns den Weg und fährt zurück, um die Anderen abzuholen.

Nachdem wir in eine unscheinbare kleine Gasse abbiegen, hören wir Stimmen und folgen diesen. Auf einmal finden wir zwischen den Gassen eine Masse von Jugendlichen, die auf den Stühlen und Stufen vor der Bar sitzen. Unter anderem sitzen da auch Damis Freunde, die wir im Laufe des Abends kennenlernen. Nach einiger Zeit sagt Dami "We move to another place". Wir gehen wieder ein paar Gassen entlang und ich verliere vollkommen die Orientierung. Morgens Markt, abends Party, sagt Dami zu dem Ort an dem wir dann ankommen. Aber wir bleiben nur, um uns dort das mega günstige Bier zu kaufen und gehen dann wieder zurück zur Bar Malox.

Später am Abend heißt es wieder "We move to another place". Noch einmal gehen wir durch tausend kleine Gassen, zu einem Platz, auf dem wieder Massen von Jugendlichen auf Klappstühlen neben einer eingestürzten Mauer sitzen. Wir gehen in eine Bar, dann die Treppe runter und befinden uns kurz darauf in einem Keller, der von Techno Musik erfüllt ist. Um halb fünf liege ich in meinem Bett und merke, dass wir die Orte ohne Dami nicht wiederfinden werden, weil sie einfach so versteckt zwischen den Gassen liegen. Erstaunlich ist, dass in Italien das Feiern gehen fast komplett draußen stattfindet und es trotz der vielen Jugendlichen auf einem Haufen sehr friedlich geblieben ist (was vielleicht auch an dem vielen Gras liegen könnte, das dort geraucht wurde).

Sonntag

13.9.15 11:10
 
Letzte Einträge: Sommersehnsucht und ein kleiner Funken Nostalgie, Marzo pazzo (der verrückte März)


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