Meine Sizilienreise
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Die ersten Arbeitstage

Montag:

Wir freuen uns, sind aber auch etwas aufgeregt, weil wir noch nicht wissen, was uns auf unserer Arbeit erwartet. Im Endeffekt hätten wir uns die Aufregung sparen können.

Um 9 Uhr ist Treffen, heißt es. Um 9:20 Uhr kommt Christina, die für uns Freiwillige zuständig ist, und sagt uns, dass einer, der im Flüchtlingsheim arbeitet, in das Mutter-Kind Heim wechseln muss. Innerhalb von Sekunden müssen wir entscheiden, wer wechselt. Jetzt sind wir also nur noch zwei Freiwillige im Flüchtlingsheim. Die anderen werden zu ihren Arbeitsplätzen gebracht, nur uns wird gesagt wir sollen um 11 Uhr wieder kommen. Na gut, dann also noch zwei Stunden freie Zeit und dann geht es aber los mit der Arbeit. So wurde es uns gesagt und so haben wir es uns auch gedacht. Nur ab und zu vergisst man, dass in Italien nicht alles so ist, wie es einem gesagt wird. Als wir um 11 wieder am Treffpunkt auftauchen (natürlich gemäß der deutschen Pünktlichkeit, statt der Italienischen) erklärt uns Christia, dass wir noch bis nach dem Mittagessen frei haben. Der Grund: Unsere Koordinatorin ist noch nicht da. Man kann halt auch nicht immer wissen, wann welche Mitarbeiter auftauchen. Und feste Arbeitszeiten (sofern es diese geben sollte), sind vielleicht auch eher als Richtlinien zu sehen. Nein Spaß beiseite, es ist ja ganz schön frei zu haben, anstatt zu arbeiten, aber das Warten geht einem dann doch irgendwann auf die Nerven. Und man wusste wohl nicht, dass unsere Koordinatorin erst um 2 kommt, aus welchem Grund auch immer.

Nach dem Mittagessen geht es dann aber wirklich los. Aber nicht mit Arbeit. Eine ganze (!) Stunde verbringen wir in unserer zukünftigen Arbeitstelle, lassen uns das Haus zeigen und erfahren einiges darüber. "Finito" heißt es dann. Na gut, dann halt wieder frei. Arbeit können wir das nicht nennen.

 

Der Innenhof vom Centro, quasi hinter der Kamera liegt das Flüchtlingsheim und rechts davon mein Zimmer.

Dienstag:

Von 2 bis 8 Uhr geht unsere Schicht. Um Punkt 2 kreuzen wir im Flüchtlingsheim auf und siehe da, wir können wirklich anfangen zu arbeiten. Aber zunächst heißt es eingewöhnen. Wir folgen dem Alltag der Flüchtlinge, kochen mit ihnen, spielen Karten und lernen uns kennen. Unsere Hauptaufgabe ist, für Beschäftigung zu sorgen. 10 Flüchtlinge, von 17 bis 21 Jahren, leben im Casa di mirti. Einige arbeiten, einige gehen zur Schule und einige warten auf ihre Dokumente, um sich danach frei bewegen zu können. Mit der Zeit sollen wir eigene Ideen und Projekte zur Beschäftiung entwickeln, aber diese Woche machen wir uns erst einmal ein Bild von dem Leben im Flüchtlingsheim. Alle sind sehr nett und nehmen uns gut auf. Wir sind beeindruckt davon, wie ordentlich alles ist (zum Teil ordentlicher als in der Küche von uns Freiwilligen, traurig aber wahr). Viele sprechen sehr gut Italienisch und ein paar englisch. Leider können wir noch nicht besonders gut italienisch, sodass wir uns nicht so sehr in die Diskussionen einbringen können, oder die Witze verstehen. Aber es wird von Tag zu Tag besser. Später am Abend fängt Abdu (ein Tunesier) an zu kochen. Es gibt Brick, ein typisches tunesisches Gericht, wird uns erzählt.

Am Ende des Tages sind wir sehr zufrieden mit unserer Arbeitsstelle und freuen uns auf die nächsten Tage. Ich persönlich freue mich vor allem auf die nächsten Monate, wenn unser Italienisch (hoffentlich) besser ist, sodass wir uns mit allen unterhalten können, ohne nach jedem zweiten Satz zu sagen "non ho capito". Morgen haben wir unseren ersten Italienschkurs. Ich denke ich werde jetzt noch ein bisschen Vokabeln lernen (und hoffentlich morgen noch einige davon wissen).

 

Der Hafen von Palermo

15.9.15 23:25
 
Letzte Einträge: Sommersehnsucht und ein kleiner Funken Nostalgie, Marzo pazzo (der verrückte März)


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